EDIH Südwestfalen auf der elektrotechnik25: Drei Tage voller Innovation und Zukunftstechnologien

Die Messe elektrotechnik25 in Dortmund ist erfolgreich zu Ende gegangen – drei Tage voller spannender Impulse, Fachgespräche und technologischer Innovationen in den Bereichen Gebäude-, Energie- und Industrietechnik. Mit rund 400 Ausstellenden aus 12 Ländern und 18.700 internationalen Fachbesuchern wurde deutlich, welche Bedeutung diese Themen für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region haben.

Mit dabei: EDIH Südwestfalen

Gemeinsam mit wisnet e.V. und dem Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke haben wir auf der Messe einen Stand betreut, unsere Projekte vorgestellt, wertvolle Gespräche mit Fachbesuchern geführt und spannende Kontakte geknüpft. Unser Fokus lag dabei auf der digitalen Transformation im Mittelstand, insbesondere auf den Potenzialen von Künstlicher Intelligenz (KI) für industrielle Anwendungen.

Team des EDIH Südwestfalens auf der elektrotechnik25

Highlights der Messe

Ein besonderes Highlight war der Business-Treff „KI auf dem Weg zum Game Changer“, bei dem Expert:innen wie Prof. Dr. Erich Behrendt, Sonja Pfaff, Prof. Dr. Iris Lorscheid und Jörg Demtröder wertvolle Einblicke zur strategischen Nutzung von KI im Mittelstand gaben. Moderiert von Dr. Olaf Röper, bot die Diskussion praxisnahe Impulse, wie Unternehmen die Chancen der KI bestmöglich für sich nutzen können.

Darüber hinaus begeisterte der 3D-Showroom Metaversum von wisnet e.V. und dem Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke viele Besucherinnen und Besucher. Dieses innovative Konzept veranschaulichte eindrucksvoll, wie digitale Lösungen und immersive Technologien Geschäftsprozesse revolutionieren können.

Inspirierende Gespräche und wertvolle Kontakte

Während der Messe haben wir zahlreiche Gespräche mit Unternehmen und Interessierten geführt, die sich für die Digitalisierung im Mittelstand und den Einsatz neuer Technologien begeistern. Besonders wichtig war uns der persönliche Austausch darüber, wie EDIH Südwestfalen Unternehmen in der Region aktiv unterstützen kann.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern, Speakern und Organisatoren für die inspirierenden Tage auf der elektrotechnik25. Die wertvollen Impulse aus den Diskussionen und Präsentationen werden wir in unsere weiteren Projektangebote einfließen lassen.

Wir freuen uns darauf, den Dialog mit Ihnen fortzusetzen und die digitale Transformation in Südwestfalen weiter voranzutreiben!

EDIH Summit 2024 – Vernetzung, Innovation und digitale Kompetenz im Fokus

Der zweite EDIH Summit 2024, der am 26. und 27. November in Brüssel stattfand, brachte über 700 wichtige Akteure aus dem Netzwerk European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Europa und assoziierten Ländern zusammen. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Plattform für den Austausch von Ideen, das Knüpfen neuer Netzwerke und die Diskussion über aktuelle Innovationen in der digitalen Transformation.

Im Zentrum des Summit standen Themen wie die Förderung digitaler Kompetenzen, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur. Die EDIHs, als Katalysatoren für Innovation und Digitalisierung, präsentierten im Rahmen der „EDIH Awards“ ihre besten Projekte und führten vertiefende Gespräche, um die europäische Zusammenarbeit weiter zu stärken.

EDIH Südwestfalen als Finalist in der Kategorie „Digital Skills“

Ein besonderes Highlight für den EDIH Südwestfalen war die Präsentation der Success Story „Fostering Digital Skills in Rural Areas through the Digitalum Bus“. Diese wurde als nominierter Finalist in der Kategorie „Digital Skills“ in einem Video vorgestellt und ausgezeichnet. Das Projekt, das darauf abzielt, digitale Kompetenzen in ländlichen Regionen zu fördern, wurde von der Zuhörerschaft hoch anerkannt. Der Digitalum Bus bringt Schulungen für SMEs direkt in abgelegene Gebiete und sorgt so für eine flächendeckende digitale Bildung. Weitere Informationen zur Erfolgsgeschichte des Projekts sind unter https://european-digital-innovation-hubs.ec.europa.eu/knowledge-hub/success-stories/fostering-digital-skills-rural-areas-through-digitalum-bus zu finden.

Robert Fischbach als Speaker – KI für Unternehmen zugänglich machen

Robert Fischbach, der als Speaker in der Session 11 unter dem Titel „Integrating AI into EDIHs – Workshop on how to make the EDIHs AI friendly“ auftrat, zeigte in seinem Vortrag, wie Künstliche Intelligenz, insbesondere ChatGPT, als „Türöffner“ dienen kann, um Unternehmen und Organisationen die Potenziale von KI näherzubringen. Anhand von ChatGPT, das als Einführung in KI dient, kann bei Unternehmen das Interesse an weiteren Technologien wie lokal laufenden, sicheren und datenschutzkonformen Large Language Models (LLMs) geweckt werden. Diese Technologien bieten enorme Potenziale, um die firmeneigenen Daten sicher zu nutzen und weiterzuverarbeiten.

Zweiter EDIH Call: Neue Chancen für den EDIH Südwestfalen

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Vorstellung der Eckdaten des zweiten EDIH Calls durch die Europäische Kommission. Der EDIH Südwestfalen plant derzeit, sich auf diesen Call zu bewerben, um auch künftig als Pionier im Bereich der digitalen Transformation und der Förderung digitaler Kompetenzen im Raum Südwestfalen und darüber hinaus zu agieren.

Der EDIH Summit 2024 hat einmal mehr die bedeutende Rolle der EDIHs als Treiber der Digitalisierung in Europa verdeutlicht. Mit einer starken Teilnahme und zahlreichen zukunftsweisenden Diskussionen setzt der Summit wichtige Impulse für die weitere digitale Entwicklung auf dem Kontinent.

Digitale Horizonte – Innovationskraft made in Südwestfalen

Am 25. September 2024 haben wir in der Siegerlandhalle in Siegen die Tagung “Digitale Horizonte“” veranstaltet. Unter dem Motto „Innovationskraft made in Südwestfalen“ präsentierten sich die Konsortialpartner des EDIH Südwestfalen und luden zum Kennenlernen ein.

Zu Beginn der Veranstaltung hob Dr. Johannes Velling vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen in seinem Grußwort auf die Bedeutung der European Digital Innovation Hubs (EDIH) der Unterstützungsangebote für die digitale Transformation von kleinen- und mittleren Unternehmen hervor.

Giulia Carsaniga, Policy Officer bei der europäischen Kommission für die deutschen EDIHs, machte deutlich, dass „die EDIHs perfekt positioniert sind, um lokale KMU und öffentliche Verwaltungen mit speziellen KI-Dienstleistungen zu versorgen und die breite von vertrauenswürdigen KI-Dienstleistungen zu unterstützen. Der EDIH Südwestfalen ist der Beweis dafür, im Bereich der digitalen Lösungen hat er mehrere benutzerfreundliche digitale Assistenzsysteme und Demonstratoren eingeführt.“ Dies bestätigt die Auszeichnung von drei EDIH Südwestfalen Projekten als Successstories durch die europäische Kommission.

Prof. Volker Wulf, Prorektor für Wissenschaft, Technik und Gesellschaft der Universität Siegen skizzierte in seinem Vortrag die spezifischen Herausforderungen und Handlungsbedarfe der Region Südwestfalen und betonte „die traditionellen Industriestrukturen haben spezifischen Digitalisierungsbedarfe und deshalb ist es auch so wichtig, dass die öffentliche Förderung in die Regionen geht.“

Anschließend stellte der Koordinator des EDIH Südwestfalen, Prof. Thomas Ludwig, das Projekt vor und präsentierte die Schwerpunkte der Arbeit.

Den Teilnehmenden wurde ein vielfältiges Programm an Vorträgen und Workshops geboten. Inna Claus vom LKA NRW gab einen Überblick über die Thematik Cybercrime, Markus Weber von bcworks/dokuworks GmbH gab einen praxisorientierten Einblick zu Cybergefahren und der Krisenbewältigung in Unternehmen.Dr. Jonas B. Weber und Dean R. Kern, von BIKAR-METALLE GmbH zeigten in ihrem Vortrag eindrucksvoll, wie fortschrittliche Robotik, autonome Transportsysteme und innovative Softwarelösungen zu einer effizienten Produktionseinheit verschmelzen. Einblicke zu Hightech-Unternehmen in der Region und Startup-Gründungen im Hightech-Bereich gaben Jan Leisse von eleQtron und Martin Hill von Do IT Südwestfalen. Mit Thema Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Unternehmen befasste sich Benno Weißner von der Zenit GmbH und Prof. Dr. Erich Behrendt von dem Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke sowie Jörg Demtröder, von der Firma Wichelhaus GmbH & Co. KG Maschinenfabrik in ihrem Vortrag zu KI-gestützten Datencockpits für Maschinenoptimierung und Ressourceneffizienz in einem Wertschöpfungsnetzwerk. Philipp Rutz, Universität Siegen und Christoph Kotthaus von Aventum diskutierten die Ergebnisse ihres Forschungsprojektes ExpertERP, Walter Schäfer und Sven Hoffmann präsentierten Beispiele zur Abbildung von Daten in der Kreislaufwirtschaft. Weitere Themen in den Workshops und Vorträge waren Geschäftsmodellinnovationen, Wissensmanagement, Nutzung von KI-Tools und Kreativitätstechniken.

Neben Workshops und Vorträgen konnten die Teilnehmenden zahlreiche Stände besuchen, Unternehmen aus der Region kennenlernen, Netzwerken und praktische Impulse für eigene Digitalisierungsprozesse mitnehmen. Außerdem bot der Digitalum-Bus die Chance digitale Werkzeuge, wie 3D-Drucker, Lasercutter und CNC-Maschinen kennenzulernen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen neue Impulse für digitale Transformation geben und bedanken uns bei allen Teilnehmenden und Referent*innen.

Papierlose Prozesse – E-Rechnung – worauf muss man achten?

Die E-Rechnung, auch elektronische Rechnung genannt, ist ein digitales Verfahren zur Erstellung, Übermittlung und zum Empfang von Rechnungen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Papierrechnung wird bei der E-Rechnung der gesamte Prozess elektronisch abgewickelt, was zu einer effizienteren Verwaltung, zu Kosteneinsparungen und zur Reduzierung manueller Arbeitsabläufe führt.
Doch welche Aspekte sind dabei zu beachten? Welche technischen Standards und Formate sind bei E-Rechnungen relevant? Wie stellen wir die Sicherheit und Compliance unserer E-Rechnungen sicher? Wie integrieren wir E-Rechnungen nahtlos in unsere bestehenden Systeme? Und welche Schulungen sind für eine erfolgreiche Einführung der E-Rechnung notwendig?
Diese Fragen stellten sich über 100 Teilnehmende am 21.05.2024 im Rahmen unserer Veranstaltung „Papierlose Prozesse – E-Rechnung – was ist zu beachten? Antworten gab es von Mirco Schmale, Steuerberater und Partner einer digitalen Steuerberatungskanzlei aus Halver.
Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in die Welt der E-Rechnung und zeigte praxisnah, wie die Digitalisierung von Prozessen zu mehr Effizienz und Kosteneinsparungen führen kann.

KI Guide – Förderung und Unterstützung für KI-Vorhaben in den Betrieben

Am 15. Mai fand ein weiterer Workshop der Reihe KI-Guide statt – diesmal zum Thema Förderung und Unterstützung von KI-Projekten in Unternehmen. In einem aktiven Format mit Pitches, Workshops und einer Mini-Messe hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen.

Die Workshopreihe „KI Guide in der Märkischen Region“ richtet sich an Unternehmen aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis und hat zum Ziel, Anwendungsfelder von KI in Unternehmen aufzuzeigen und die Anwendungssicherheit der Teilnehmenden zu stärken.

Vorgestellt wurden verschiedene Förderprogramme wie Mittelstand Innovativ & Digital (MID), das Forschungszulagengesetz, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), das Qualifizierungschancengesetz und das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm. Darüber hinaus präsentierten sich mehrere Förderprojekte, die regionale Unterstützung für KI-Projekte anbieten, wie der European Digital Innovation Hub Südwestfalen, ATLAS Südwestfalen, das Zukunftszentrum KI NRW, das Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke, das Mittelstand-Digital Zentrum Ländliche Regionen & Mittelstand-Digital Zentrum Rheinland sowie EEN NRW / NRW.Europa.
Die Veranstaltung erleichterte den Zugang zu Fördermitteln und bot einen ersten Überblick. Besonders wertvoll war das Kennenlernen der regionalen Ansprechpartner. Die Veranstalter freuten sich über den großen Gesprächsbedarf und den intensiven Austausch.

Menschzentrierte Technologieentwicklung und -einführung in Theorie und Praxis

Unser Leben ist heute stärker von Digitalisierung geprägt als je zuvor. Dennoch führt die Einführung neuer Technologien nicht immer zu dem erhofften Erfolg. Die Gründe dafür und mögliche Lösungen wurden im kostenlosen Workshop „Menschenzentrierte Technologieentwicklung und -einführung in Theorie und Praxis“ Anfang März von den European Digital Innovation Hubs (EDIH) Applied CPS und EDIH Südwestfalen diskutiert.

Eine mögliche Ursache des Problems liegt z. B. im Prozess der Technologieentwicklung, der sich auf die zu erfüllende Aufgabe fokussiert und die Endnutzer dabei nur wenig berücksichtigt. Dies erweist sich jedoch als ineffizient, da letztlich der Mensch über die Nutzung des Tools entscheidet. Anschließend scheitern entwickelte Technologien im Betriebsalltag aufgrund erheblicher Schwachstellen in der Handhabung. Daher wird der Ruf nach menschenzentrierten Ansätzen in der Technologieentwicklung lauter.

Der Workshop hat den „Siegener Ansatz“ zur Lösung dieses Problems vorgestellt: Zuerst wird die Arbeitspraxis untersucht, bevor die technische Problemlösung angegangen wird. Mensch und Technologie dürfen nicht losgelöst von ihrem Umfeld betrachtet werden. Nachdem die Arbeitspraxis verstanden ist, beginnt der technische Entwicklungsprozess unter Einbeziehung der Endnutzer:innen. Eine partizipative Herangehensweise und mehrere Feedbackschleifen stellen sicher, dass die Technologie den Anforderungen der Mitarbeitenden entspricht. Eine prototypische Piloteinführung kann ebenfalls dazu beitragen, weitere Designiterationen zu ermöglichen.

Anhand konkreter Beispiele aus der Holzindustrie konnte der Workshop verdeutlichen, wie neue Technologien langfristig erfolgreich in den Betriebsalltag integriert werden können. Die digitale Transformation kann nur gelingen, wenn sie den Menschen und sein (Arbeits-)Umfeld in den Mittelpunkt stellt. Das erfordert, den Entwicklungsprozessen durch fortlaufende Iteration mehr Dynamik zu verleihen. Entsprechende Theorieansätze sind vorhanden – jetzt ist es an der Zeit, sie in die Praxis umzusetzen.

Erfolgreiche Veranstaltung zum Thema Unternehmens-Metaversum und digitales Lernen

Am 21. Februar 2024 fand eine spannende Veranstaltung zum Thema „Unternehmens-Metaversum und digitales Lernen“ statt. Das Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke, präsentierten dabei die vielfältigen Möglichkeiten moderner Metaversen in Verbindung mit digitalen Lernmethoden, insbesondere im Bereich der Low-Code-Programmierung und Robotics Process Automation (RPA).

Die Agenda umfasste eine informative Einführung in das Metaversum, gefolgt von einem vertiefenden Einblick in Robotics Process Automation, basierend auf Software-Robots und KI-Agenten. Die Abschlussdiskussion vereinte beide Themen und bot Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

Die Veranstaltung startete mit einer Einführung in das Konzept des Metaversums und zeigte auf, wie es über die bloße Onlinekollaboration hinausgeht und eine interaktive, dreidimensionale Lernumgebung schafft. Die Referenten, Tim Hädicke vom Wertschöpfungslabor Leipzig und Prof. Dr. Erich Behrendt vom Wertschöpfungslabor Hagen, führten die Teilnehmer:innen durch die beeindruckenden Möglichkeiten des Metaversums und betonten dessen Potenzial für eine verbesserte Onlinekollaboration.

Im Fokus stand auch die innovative Nutzung von Metaversen für die Qualifizierung, exemplarisch dargestellt anhand einer Weiterbildung zur Low-Code-Programmierung „Robotics Process Automation (RPA)“. Die Teilnehmer:innen erhielten Einblicke, wie durch den Einsatz von Bots repetitive Aufgaben automatisiert werden können. Besonders wurde darauf hingewiesen, dass das volle Einsatzpotenzial von „Robots as a Service“ im Mittelstand noch lange nicht ausgeschöpft ist. Von Formulareingaben bis zur Bedienung technischer Systeme können standardisierte Prozesse effizienter gestaltet werden.

Die Veranstaltung richtete sich an Unternehmer:innen und Führungskräfte, die an neuen Formen der überbetrieblichen Zusammenarbeit interessiert sind. Die praxisnahe Vermittlung der Themen ermöglichte auch Teilnehmenden ohne spezielles Vorwissen einen leichten Zugang.

Die technische Umsetzung erfolgte über die virtuelle Konferenzumgebung Zoom, die den Teilnehmer:innen ohne 3D-Brillen und ohne Softwareinstallation eine kostengünstige Teilnahme ermöglichte.

Design Thinking Workshop der Fachhochschule Südwestfalen: Kreativität, Innovation und Menschim Fokus

In einer Zeit, die von vielfältigen Herausforderungen geprägt ist, beobachten wir, wie in atemberaubender Geschwindigkeit neue technologisch ausgerichtete Lösungen für die Probleme unserer Zeit entwickelt werden. Die Erkenntnis, dass der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Ängstenund Sorgen eine wichtige Orientierung für die Suche nach optimalen Strategien bietet, ist von entscheidender Bedeutung. In diesem Kontext gewinnt Design Thinking als kreatives Innovationswerkzeug zunehmend an Bedeutung.

Die Fachhochschule Südwestfalen und der EDIH Südwestfalen luden am 16. Februar zu einem innovativen Design Thinking Workshop ein, der einen tiefen Einblick in die Welt der kreativen Ideenfindung, Innovation und Mensch-zentrierten Lösungsansätze bot. Die virtuelle Veranstaltung zog Teilnehmende aus verschiedenen Branchen an und wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Elmar Holschbach, Professor für Organisation und Beschaffungsmanagement, von Christian Bunse, Industrial Designer und Experte im Bereich des Innovationsmanagements, geplant und durchgeführt. Ziel des Workshops war es, einen ersten Überblick über das Tool zu vermitteln und interessierten Unternehmen die Potenziale aufzuzeigen, wie sie kreative Prozesse strukturiert organisieren können und die Fähigkeiten sowie Interessen ihrer Mitarbeiter:innen optimal nutzen können. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Human-Centered-Design, das die Auseinandersetzung mit den menschlichen Bedürfnissen und Anforderungen in den Mittelpunkt der konzeptionellen Arbeit stellt.

„Kreativität ist nicht gegeben, sie kann durch Design Thinking bewusst und ergebnisorientiert erzeugt werden“ – David Kelley, Gründer IDEO

Der Prozess des Design Thinkings umfasst in der Regel verschiedene Phasen, darunter das Verstehen, Beobachten, Standpunkte definieren, Ideen generieren, Prototypen erstellen und Testen. Ein wesentliches Merkmal von Design Thinking ist die iterative Herangehensweise, bei der Lösungen kontinuierlich überarbeitet und verbessert werden. Kollaboration spielt ebenfalls eine zentrale Rolle, da Teams mit unterschiedlichem Fachwissen und Perspektiven zusammenarbeiten, um innovative Ideen zu generieren. Der Fokus auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen und die Betonung von Empathie helfen, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die nicht nur funktional, sondern auch emotional ansprechend sind. Design Thinking wird in verschiedenen Branchen und Kontexten angewendet, von der Produktentwicklung über das Service-Design bis hin zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen.

Das interaktive Format des Workshops wurde von den Teilnehmenden besonders positiv bewertet. Die Verwendung von Miroboards und praxisnahen Beispielen trug dazu bei, die Inhalte anschaulich zu präsentieren und den Workshop dynamisch zu gestalten.

Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmenden, die dazu beigetragen haben, diesen Workshop zu einem bereichernden Event zu machen. Ebenso möchten wir uns bei Prof. Dr. Elmar Holschbach, Christian Bunse und Sabrina Nöhmke von der Fachhochschule Südwestfalen für ihre wertvollen Beiträge bedanken!

Kreativität trifft Unternehmen: HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG präsentiert erfolgreiches M12 Innovationsmanagement-Training

Die EDIH Partner HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG und die GWS Märkische Kreis haben vor kurzem das Format M12 Innovationsmanagement Training ins Leben gerufen und erfolgreich durchgeführt. In einem zweitägigen, interaktiven Workshop haben Führungskräfte und Innovationstreiber aus kleinen und mittleren Unternehmen effektive Methoden erlernt, um Innovationsprojekte im Alltag zu beschleunigen. Stattgefunden hat der Workshop im Innovations-Hub M12 – direkt in der Hagener Innenstadt.

Das M12 in Hagen ist eine voll ausgestatete und moderne Kreativfläche. Ziel ist die Förderung von kreativer Zusammenarbeit in einer inspirierenden Umgebung. Der Austausch mit anderen talentierten Köpfen, agile Methoden und eine „Open-Innovation“-Community generieren Mehrwerte für Stadt und Wirtschaft.

Unternehmen und Start-ups können das M12 für eigene Innovationsprojekte  kostenlos buchen.


Hier geht’s zum M12

„Die letzten zwei Tage waren super erfolgreich. Wir haben einen tollen Austausch gehabt, ein tolles Netzwerk gründen können und sehr viele neue Methoden im Bereich der Innovation kennengelernt“,  resümierte ein Teilnehmer.

Neue Fähigkeiten, neue Wege: Impressionen vom Innovationsmanagement Training

Ihr Ansprechpartner:

Dennis Rafalski

Dennis Rafalski

Projektleiter Standort Hagen, Innovation & Start-ups

Telefon: +49 151 26860970
dennis.rafalski(at)hagen-wirtschaft.d