Online-Seminar: Wie die Künstliche Intelligenz ChatGPT im Büroalltag unterstützen kann

Mit einem einstündigen Kompakt-Webinar bot das Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke am 28. Februar einen Einblick in die transformative Kraft von Künstlicher Intelligenz (KI) in der modernen Arbeitswelt. Der Fokus lag auf einer praktischen Demonstration, wie generative KI und große Sprachmodelle wie ChatGPT Arbeitsprozesse effizienter gestalten und beschleunigen können, ohne dabei menschliche Arbeitskräfte zu ersetzen oder zu marginalisieren.

Wichtig zunächst: Solche Technologien basieren auf der Analyse von Wahrscheinlichkeiten und Mustererkennungen und besitzen keinerlei Verständnis für Kontexte oder Inhalte. Das muss man wissen, um die Möglichkeiten und Grenzen von KI-basierten Anwendungen realistisch zu bewerten und effektiv zu nutzen. ChatGPT und Kollegen „wissen“ nichts; sie brauchen klare, präzise, eindeutige Anweisungen und Informationen.

Die vorgestellten Einsatzmöglichkeiten reichten von der Beantwortung routinemäßiger E-Mails bis zur Erstellung komplexer Vertragsentwürfe und der Unterstützung kreativer Schreibprozesse. Besonders hervorgehoben wurde die Fähigkeit von ChatGPT, auf spezifische Benutzeranweisungen zu reagieren und personalisierte Antworten zu generieren, was die Interaktion mit der KI deutlich effektiver macht. Durch das Begrenzen des Umfangs von Antworten („1.500 Zeichen“, „1 DIN A4-Seite“), die Charakterisierung der Zielgruppe („erfahrene Ingenieure“, „Studierende im 1. Semester“) und die Anwendung benutzerdefinierter Anweisungen kann die Interaktion mit ChatGPT optimiert und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden.

Im anschließenden Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte sich das Interesse, über die technologischen Aspekte hinaus ein umfassendes Verständnis für den verantwortungsvollen Umgang mit KI-Technologien zu entwickeln. Es wurde deutlich, dass die Teilnehmenden nicht nur die Funktionsweise von KI verstehen wollen, sondern auch die ethischen, gesellschaftlichen und individuellen Auswirkungen ihrer Integration in den Arbeitsalltag im Blick haben.

Das Mittelstand-Digital Zentrum plant deshalb, bei zukünftigen Informationsangeboten und Diskussionsrunden ein breiteres Bewusstsein und tiefergehende Kenntnisse über die Chancen und Herausforderungen von KI im Arbeitsumfeld zu vermitteln.

Die Präsentation „ChatGPT im Arbeitsalltag“ zeigte nicht nur praxisnahe Beispiele, sondern auch die Potenziale und Grenzen von KI im beruflichen Kontext. Die positive Resonanz und das Interesse an weiterführenden Veranstaltungen unterstreichen die Notwendigkeit, den Dialog über Künstliche Intelligenz im Mittelstand fortzuführen und zu vertiefen.

Ein Gespräch über das Pilot-Digitalisierungsprojekt „Fernwartung und Condition Monitoring in einem überbetrieblichen Wertschöpfungsnetzwerk“

Die Sondermaschinenbaufirma Wichelhaus & Co. aus Solingen feiert einen Erfolg in ihrem jüngsten Digitalisierungsprojekt. Gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke und weiteren Partnern entstand in nur sechs Monaten ein sicherer Datenraum entlang der Wertschöpfungskette und ein individuell konfigurierbares Datencockpit.

In einer kürzlich abgehaltenen Veranstaltung des Mittelstand-Digital Zentrums WertNetzWerke, des Transferverbunds Südwestfalen und des EDIH Südwestfalen berichtete Geschäftsführer Jörg Demtröder über die praktische Umsetzung des Projekts, seine strategischen Ziele und seine Erfahrungen in der Kollaboration im Bereich des Enterprise Metaversums.

Die Veranstaltung beleuchtete die Unterschiede zwischen Wertschöpfungsnetzwerken und anderen Unternehmensnetzwerken sowie die spezifischen Herausforderungen kleinerer Maschinenbauer im Zuge der digitalen Transformation. Besonderes Augenmerk lag auf dem erfolgreichen Digitalisierungsprojekt „Fernwartung und Condition Monitoring“ als exemplarischem Anwendungsfall. Dabei wurde auch die Bedeutung von Vertrauen und unabhängiger Begleitung im Rahmen der digitalen Transformation entlang der zwischenbetrieblichen Wertschöpfungskette betont.

Hinter den Kulissen des Projekt Fernwartung und Condition Monitoring

Der Sondermaschinenbauer Wichelhaus & Co. aus Solingen verkauft seine Produkte weltweit. Geschäftsführer Jörg Demtröder ist es wichtig, jederzeit und umfassend Daten über Maschinenzustände erheben und analysieren zu können, vor allem für Predictive Maintenance, und um Maschinenstillstände zu verhindern. Die Analyse archivierter „Daten-Historien“ hilft ihm außerdem, seine Produkte ständig zu verbessern und anhand des gesammelten Wissens über eine Maschine bei Problemen schneller und gezielter im Rahmen von Fernwartung reagieren zu können.

Im vergangenen Jahr hat Wichelhaus & Co. gemeinsam mit Partnern im Rahmen eines Digitalisierungsprojekts Maschinendaten mit verschiedenen weiteren Datenquellen verknüpft. Hierzu gehören Umwelt-, Beleuchtungs-, Wetter-, Abrechnungs- und Stromverbrauchsdaten, die mittels Künstlicher Intelligenz miteinander in Beziehung gesetzt wurden. Das Ziel: Entscheidungsträgern und Maschinenbedienern auf dem Shopfloor jederzeit einen klaren Überblick über die benötigten Informationen zu verschaffen.

Wichelhaus & Co. demonstriert, dass der (Sonder-)Maschinenbau durch innovative Digitalisierungsprojekte nicht nur wettbewerbsfähig bleibt, sondern auch neue Standards setzt.

Die erfolgreiche Online-Veranstaltung bot den Teilnehmenden nicht nur tiefgehende Einblicke in aktuelle Themen der digitalen Transformation im (Sonder-)Maschinenbau, sondern verdeutlichte auch, dass innovative Ansätze und Kooperationen maßgeblich für den Erfolg in der digitalen Ära sind.

Erfolgreiche Veranstaltung zum Thema Unternehmens-Metaversum und digitales Lernen

Am 21. Februar 2024 fand eine spannende Veranstaltung zum Thema „Unternehmens-Metaversum und digitales Lernen“ statt. Das Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke, präsentierten dabei die vielfältigen Möglichkeiten moderner Metaversen in Verbindung mit digitalen Lernmethoden, insbesondere im Bereich der Low-Code-Programmierung und Robotics Process Automation (RPA).

Die Agenda umfasste eine informative Einführung in das Metaversum, gefolgt von einem vertiefenden Einblick in Robotics Process Automation, basierend auf Software-Robots und KI-Agenten. Die Abschlussdiskussion vereinte beide Themen und bot Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

Die Veranstaltung startete mit einer Einführung in das Konzept des Metaversums und zeigte auf, wie es über die bloße Onlinekollaboration hinausgeht und eine interaktive, dreidimensionale Lernumgebung schafft. Die Referenten, Tim Hädicke vom Wertschöpfungslabor Leipzig und Prof. Dr. Erich Behrendt vom Wertschöpfungslabor Hagen, führten die Teilnehmer:innen durch die beeindruckenden Möglichkeiten des Metaversums und betonten dessen Potenzial für eine verbesserte Onlinekollaboration.

Im Fokus stand auch die innovative Nutzung von Metaversen für die Qualifizierung, exemplarisch dargestellt anhand einer Weiterbildung zur Low-Code-Programmierung „Robotics Process Automation (RPA)“. Die Teilnehmer:innen erhielten Einblicke, wie durch den Einsatz von Bots repetitive Aufgaben automatisiert werden können. Besonders wurde darauf hingewiesen, dass das volle Einsatzpotenzial von „Robots as a Service“ im Mittelstand noch lange nicht ausgeschöpft ist. Von Formulareingaben bis zur Bedienung technischer Systeme können standardisierte Prozesse effizienter gestaltet werden.

Die Veranstaltung richtete sich an Unternehmer:innen und Führungskräfte, die an neuen Formen der überbetrieblichen Zusammenarbeit interessiert sind. Die praxisnahe Vermittlung der Themen ermöglichte auch Teilnehmenden ohne spezielles Vorwissen einen leichten Zugang.

Die technische Umsetzung erfolgte über die virtuelle Konferenzumgebung Zoom, die den Teilnehmer:innen ohne 3D-Brillen und ohne Softwareinstallation eine kostengünstige Teilnahme ermöglichte.

Design Thinking Workshop der Fachhochschule Südwestfalen: Kreativität, Innovation und Menschim Fokus

In einer Zeit, die von vielfältigen Herausforderungen geprägt ist, beobachten wir, wie in atemberaubender Geschwindigkeit neue technologisch ausgerichtete Lösungen für die Probleme unserer Zeit entwickelt werden. Die Erkenntnis, dass der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Ängstenund Sorgen eine wichtige Orientierung für die Suche nach optimalen Strategien bietet, ist von entscheidender Bedeutung. In diesem Kontext gewinnt Design Thinking als kreatives Innovationswerkzeug zunehmend an Bedeutung.

Die Fachhochschule Südwestfalen und der EDIH Südwestfalen luden am 16. Februar zu einem innovativen Design Thinking Workshop ein, der einen tiefen Einblick in die Welt der kreativen Ideenfindung, Innovation und Mensch-zentrierten Lösungsansätze bot. Die virtuelle Veranstaltung zog Teilnehmende aus verschiedenen Branchen an und wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Elmar Holschbach, Professor für Organisation und Beschaffungsmanagement, von Christian Bunse, Industrial Designer und Experte im Bereich des Innovationsmanagements, geplant und durchgeführt. Ziel des Workshops war es, einen ersten Überblick über das Tool zu vermitteln und interessierten Unternehmen die Potenziale aufzuzeigen, wie sie kreative Prozesse strukturiert organisieren können und die Fähigkeiten sowie Interessen ihrer Mitarbeiter:innen optimal nutzen können. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Human-Centered-Design, das die Auseinandersetzung mit den menschlichen Bedürfnissen und Anforderungen in den Mittelpunkt der konzeptionellen Arbeit stellt.

„Kreativität ist nicht gegeben, sie kann durch Design Thinking bewusst und ergebnisorientiert erzeugt werden“ – David Kelley, Gründer IDEO

Der Prozess des Design Thinkings umfasst in der Regel verschiedene Phasen, darunter das Verstehen, Beobachten, Standpunkte definieren, Ideen generieren, Prototypen erstellen und Testen. Ein wesentliches Merkmal von Design Thinking ist die iterative Herangehensweise, bei der Lösungen kontinuierlich überarbeitet und verbessert werden. Kollaboration spielt ebenfalls eine zentrale Rolle, da Teams mit unterschiedlichem Fachwissen und Perspektiven zusammenarbeiten, um innovative Ideen zu generieren. Der Fokus auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen und die Betonung von Empathie helfen, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die nicht nur funktional, sondern auch emotional ansprechend sind. Design Thinking wird in verschiedenen Branchen und Kontexten angewendet, von der Produktentwicklung über das Service-Design bis hin zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen.

Das interaktive Format des Workshops wurde von den Teilnehmenden besonders positiv bewertet. Die Verwendung von Miroboards und praxisnahen Beispielen trug dazu bei, die Inhalte anschaulich zu präsentieren und den Workshop dynamisch zu gestalten.

Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmenden, die dazu beigetragen haben, diesen Workshop zu einem bereichernden Event zu machen. Ebenso möchten wir uns bei Prof. Dr. Elmar Holschbach, Christian Bunse und Sabrina Nöhmke von der Fachhochschule Südwestfalen für ihre wertvollen Beiträge bedanken!

Konsortialtreffen des EDIH Südwestfalen 2024: Zusammenarbeit, Einblicke und Zukunftsausblick

Am 5. Februar 2024 versammelten sich die Partner des EDIH Südwestfalen zu einem Konsortialtreffen an der Ruhr Universität in Bochum.

Während des Treffens wurden sowohl bereits erreichte als auch anstehende Meilensteine besprochen. Es wurden Überlegungen angestellt, um die Unternehmen in unserer Region optimal durch Angebote, Technologien und Lösungen zu unterstützen. Hierbei wurden auch neue Kooperationsmöglichkeiten erkannt, und konkrete Schritte für die Fortsetzung der Aktivitäten wurden festgelegt.

Zudem erfolgte ein Austausch innerhalb der Themencluster. Weiter Informationen zu den Clustern des EDIH SWF finden Sie hier: https://edih-swf.eu/themen/

Das Konsortialtreffen bot nicht nur informative Einblicke, sondern förderte auch den Austausch, die strategische Planung und das gemeinschaftliche Engagement für die Zukunft des EDIH Südwestfalen. Der Tag schloss mit einem Rundgang durch die LPS Lern- und Forschungsfabrik der Ruhr-Universität Bochum, der Einblicke in innovative Forschungsprojekte gewährte.

Ein besonderer Dank geht an die Ruhr-Universität Bochum, insbesondere an den Lehrstuhl für Produktionssysteme, für die gelungene Organisation des Konsortialtreffens.

Kreativität trifft Unternehmen: HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG präsentiert erfolgreiches M12 Innovationsmanagement-Training

Die EDIH Partner HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG und die GWS Märkische Kreis haben vor kurzem das Format M12 Innovationsmanagement Training ins Leben gerufen und erfolgreich durchgeführt. In einem zweitägigen, interaktiven Workshop haben Führungskräfte und Innovationstreiber aus kleinen und mittleren Unternehmen effektive Methoden erlernt, um Innovationsprojekte im Alltag zu beschleunigen. Stattgefunden hat der Workshop im Innovations-Hub M12 – direkt in der Hagener Innenstadt.

Das M12 in Hagen ist eine voll ausgestatete und moderne Kreativfläche. Ziel ist die Förderung von kreativer Zusammenarbeit in einer inspirierenden Umgebung. Der Austausch mit anderen talentierten Köpfen, agile Methoden und eine „Open-Innovation“-Community generieren Mehrwerte für Stadt und Wirtschaft.

Unternehmen und Start-ups können das M12 für eigene Innovationsprojekte  kostenlos buchen.


Hier geht’s zum M12

„Die letzten zwei Tage waren super erfolgreich. Wir haben einen tollen Austausch gehabt, ein tolles Netzwerk gründen können und sehr viele neue Methoden im Bereich der Innovation kennengelernt“,  resümierte ein Teilnehmer.

Neue Fähigkeiten, neue Wege: Impressionen vom Innovationsmanagement Training

Ihr Ansprechpartner:

Dennis Rafalski

Dennis Rafalski

Projektleiter Standort Hagen, Innovation & Start-ups

Telefon: +49 151 26860970
dennis.rafalski(at)hagen-wirtschaft.d

Erfolgreicher Start des EDIH ATTRACT in Porto, Portugal – Ein Schritt in Richtung europäischer Zusammenarbeit

Am 10. Januar 2024 fand in Porto, Portugal, die Auftaktveranstaltung des European Digital Innovation Hub (EDIH) ATTRACT statt, an der Louisa Sauter und Robert Fischbach vom EDIH Südwestfalen teilnahmen. Die Veranstaltung, die vor einem Publikum von über 100 Teilnehmern stattfand, diente der Vorstellung des HUBs und der Erörterung der Auswirkungen, Möglichkeiten und Herausforderungen disruptiver Technologien, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des High Performance Computing.

Ein zentrales Element der Veranstaltung war das Diskussionspanel „Networking Trustworthy Opportunities“, bei dem die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zwischen verschiedenen EDIHs hervorgehoben wurde. Robert Fischbach nutzte diese Gelegenheit, um den EDIH Südwestfalen und seine regionalen Besonderheiten sowie die angebotenen Dienstleistungen vorzustellen. Nach einem kurzen Pitch, gefolgt von einer Präsentation des EDIH PRODUTECH durch Pedro Rocha, fokussierte sich die Diskussion auf die Möglichkeiten zur Schaffung nationaler und internationaler Synergien und die Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Förderung dieser Synergien.

Die Veranstaltung mündete in der Feststellung, dass sowohl das EDIH ATTRACT als auch das EDIH Südwestfalen nicht isoliert agieren, sondern Teil eines umfassenden und internationalen Netzwerks sind. Unternehmen, die mit ATTRACT oder dem EDIH Südwestfalen zusammenarbeiten, profitieren von diesem Netzwerk und können auf maßgeschneiderte Lösungen für ihre spezifischen Herausforderungen zugreifen. Darüber hinaus ermöglicht die Zusammenarbeit der EDIHs Unternehmen, von Anreizen mehrerer Hubs gleichzeitig zu profitieren und Dienstleistungen über Ländergrenzen hinweg in Anspruch zu nehmen.

Abschließend wurde betont, dass das EDIH ATTRACT und das EDIH Südwestfalen auch in Zukunft eng zusammenarbeiten werden. Weitere gemeinsame Veranstaltungen und Webinare sind bereits geplant und werden zeitnah bekannt gegeben, um die Synergien weiter zu stärken und ein Netzwerk des Vertrauens und der Exzellenz zu etablieren.

UKUS: Digitale Transformation für den Mittelstand – Hybride Veranstaltung mit informativen Vorträgen

Im Dezember 2023 fand die letzte UKUS-Veranstaltung dess Jahres 2023 unter dem Motto „UKUS – Digitale Transformation für den Mittelstand“ sowohl in Präsenz als auch online statt. Ziel der UKUS-Reihe ist es teilnehmenden Unternehmen Informationen zu relevanten Themen zu liefern, einen Wissenstransfer aus der universitären Forschung in die betriebliche Praxis zu ermöglichen und den Austausch sowie das Networking zwischen Vortragenden  und Unternehmen zu fördern.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine breite Palette von Vorträgen, die sich an Unternehmen aus der Region, insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, richteten. Die Veranstaltung begann mit einem Vortrag von Herrn Oliver Gromnitza, der allgemeinere IT-Themen wie Dokumentenmanagement und Kommunikationsmedien in Unternehmen behandelte. Er verdeutlichte die Vorteile, die sich aus dem Einsatz geeigneter Software-Tools ergeben können, wobei auch der Fachkräftemangel am Rande angesprochen wurde. Der erste Vortrag schuf einen Mehrwert für die Teilnehmer, indem er praxisrelevante Einblicke in den Einsatz von Technologien im Unternehmenskontext bot.

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichtete Sven Hoffmann über ein Forschungsprojekt zur Augmented Reality im produzierenden Gewerbe. Dabei lag der Fokus darauf, Mitarbeiter bei der Arbeit mit Maschinen zu unterstützen. Das Projekt, obwohl komplex und auf bestimmte Anwendungsfälle beschränkt, behandelte ebenfalls den Fachkräftemangel, wenn auch nicht explizit. Der Vortrag regte zur Reflektion über den Einsatz von Technologie zur Verbesserung der Effizienz und zur Überwindung von Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel an.

Etwa 15 Teilnehmende nahmen an der Veranstaltung teil, wobei die Zuschauerschaft online zugeschaltet war. Insgesamt trug die Veranstaltung dazu bei, das Bewusstsein für die digitale Transformation im Mittelstand zu schärfen und den Teilnehmenden Einblicke in relevante Themen zu bieten. Der Fokus auf allgemeinere IT-Themen und den Einsatz von Software-Tools in Verbindung mit dem Fachkräftemangel schuf einen erheblichen Mehrwert für die Teilnehmenden, wobei die angestrebte vertiefende Kooperation zwischen den Unternehmen angeregt wurde.

Erfolgreiches Webinar über Open Innovation mit dem Deutschen Technologiedienst

Im Dezember 2023 fand eine rund 60-minütige Online-Veranstaltung des Deutschen Technologiedienstes (dtd) statt, die auf reges Interesse stieß und von 30 Teilnehmenden besucht wurde. Das Webinar widmete sich dem Konzept der „Open Innovation“ und zielte darauf ab, Innovationsbegeisterte aus verschiedenen Unternehmensbereichen anzusprechen.

Was ist Open Innovation?

Bei der Open Innovation setzen Unternehmen ganz bewusst darauf, die Grenzen ihres Unternehmens für externe Personen zu öffnen. Diese werden dann in die internen Innovationsprozesse integriert und können dort einen signifikanten Mehrwert schaffen. Denn durch das Öffnen des Prozesses kann auf zusätzliche Ressourcen zurückgegriffen werden, die neue Ideen entstehen lassen. So bilden sich Partnerschaften, die beim Vorantreiben von Innovationen einen echten Impact generieren.

Warum Open Innovation? Die Entscheidung für eine innovative Zukunft.

Die Entscheidung für Open Innovation bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die maßgeblich zur Weiterentwicklung und Stärkung Ihres Unternehmens beitragen können.

  • Erweiterung des Horizonts: Der Austausch mit externen Akteuren eröffnet neue Perspektiven, die nicht unmittelbar mit den internen Abläufen Ihres Unternehmens verknüpft sind. Dies fördert nicht nur eine vielseitigere Betrachtung, sondern regt auch dazu an, das eigene Denken und Tun zu hinterfragen. Durch die Aufnahme neuer Anregungen entstehen Möglichkeiten zur Optimierung interner Prozesse, zur Entwicklung innovativer Produkte und zur Bereicherung von Dienstleistungen.
  • Verkürzung der Entwicklungszeit: Die Implementierung von Open Innovation beschleunigt den Innovationsprozess erheblich, da auf externe Ressourcen zurückgegriffen wird. Die Zusammenarbeit mit externen Experten ermöglicht eine effizientere Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen. Dies führt zu einer zeitlichen Entlastung und ermöglicht es Ihrem Unternehmen, schneller auf Marktveränderungen und Kundenanforderungen zu reagieren.
  • Reduktion des Risikos: Die Zusammenarbeit mit externen Partnern in einem Open Innovation Ansatz verteilt nicht nur den Entwicklungsaufwand, sondern auch das Risiko auf mehrere Schultern. Durch die Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen wird das unternehmerische Risiko minimiert. Dies ist besonders relevant, wenn es um die Umsetzung größerer Innovationsprojekte geht, bei denen eine breite Expertise gefragt ist.

Erfolgsgeschichten

Dr. Markus Mann, Geschäftsführer des Deutschen Technologiedienstes präsentierte, wie Unternehmen durch die bewusste Öffnung ihrer Grenzen für externe Akteure, sprich „Open Innovation“, einen erheblichen Mehrwert generieren können.

Die Veranstaltung ermöglichte einen praxisnahen Dialog durch die Einbindung der Unternehmen WACKER Chemie AG und der Weserland GmbH. Diese teilten ihre Erfahrungen mit dem dtd und führten durch einen Open Innovation Prozess. Ein offener Dialog zwischen Präsentierendem und Teilnehmenden wurde angestrebt, wobei Fragen jederzeit gestellt werden konnten, um die Intensität der Diskussion zu verstärken.

Dr. Dauth von der WACKER Chemie AG gewährte Einblicke, wie die Kreativität des Netzwerkes maßgeblich zur Innovation im Bereich Elektromobilität beigetragen hat. Herr Bourgeouis, Inhaber der Weserland GmbH, ergänzte die Diskussion, indem er aufzeigte, wie auch mittelständische Unternehmen von großen Innovationsnetzwerken profitieren können. Seine Darstellung verdeutlichte, dass selbst Unternehmen mit begrenzten Ressourcen durch geschickte Nutzung von Innovationsnetzwerken bedeutende Fortschritte in der Entwicklung neuer Produkte erzielen können.

Insgesamt war das Webinar eine inspirierende Gelegenheit, sich mit einem bedeutenden Thema der heutigen Geschäftswelt auseinanderzusetzen und konkrete Einblicke in die Praxis der Open Innovation zu erhalten. Wir danken dem Deutschen Technologiedienst für diese lehrreiche Veranstaltung und freuen uns auf weitere spannende Einblicke in die Welt der Innovationen.